Legionellen-bekämpfung

Legionellen- bekämpfung

Wasser sparen – Legionellen bekämpfen!

Der Einsatz von UV Anlagen im Badewasserbereich ist eine gute Möglichkeit, wie Legionellen aus verunreinigten Filtern inaktiviert werden und dabei noch Wasser bei der Wasseraufbereitung gespart wird. Nicht zuletzt geben die Kosten der entsprechenden Verfahren (Chlordioxid, UV) in dem jeweiligen Segment, Aufschluss über den effektiven Einsatz.

Ozon- Filter – UV- Verfahren

Durch das Ozon-Filter–UV-Verfahren (patentiert) in der Badewasseraufbereitung ist es der KWS Technische Dienstleistungen e. K. gelungen, Legionellen aus dem Badewasserkreislauf vollständig zu eliminieren. Dazu wird in neue oder bereits bestehende Ozonanlagen der Badewasseraufbereitung der Filter so dem neuen Verfahren angepasst, dass das Ozon den Filter vollständig passieren kann. Somit ist es gegeben, dass der komplette Filter mit Ozon durchspült wird und somit sich keine Bakterien oder Viren verbreiten oder ansiedeln können. Das Restozon wird erst nach dem Filter aber kurz vor der Chlorung durch eine speziell ausgelegte UV Anlage abgebaut. Der Vorteil des Verfahrens ist neben der Desinfektion des gesamten Badewasserkreislaufs, zugleich eine enorme Einsparung an Füllwasser (bedingt durch die exzellente Aufbereitungstechnik) und damit an Betriebskosten.

Weiterhin ist das Verfahren gerade beim Verschleiß (Korrosion) von Reaktionsbehältern eine kostengünstige Alternative, da der Filter gleichzeitig die Funktion des Reaktors übernimmt.
Lediglich ist mit wenig Aufwand die UV Anlage in die Rohrleitung einzusetzen. Es wurden bereits einige Anlagen mit diesem Verfahren ausgerüstet und dabei sehr gute Betriebsergebnisse ermöglicht. Weiterhin bietet die KWS Technische Dienstleistungen e. K. Finanzierungen an, die beispielsweise nur auf der Kostenersparnis durch das Verfahren beruhen.

Legionellen, Infektion und Gefahr

Seit 1976 in einem Hotel in Philadelphia, USA, 182 von 4400 Veteranen der „American Legion“ an einer schweren Lungenentzündung erkrankten, ist die sogenannte Legionellose mit ihrem Erreger Legionella pneumophila eine ernste Bedrohung geworden. Damals wurde als Infektionsherd die Klimaanlage ausgemacht.
Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem können Legionelleninfektionen zu einer Lungenentzündung mit zum Teil schwerem Verlauf bis hin zu Todesfällen führen.

Die Inkubationszeit beträgt ca. zwei bis 14 Tage. Eine andere, durch Legionellen verursachte Infektionskrankheit, ist das sogenannte Pontiac-Fieber, das mit einer Grippe vergleichbar ist. Seit 1997 sind 42 Legionellenarten mit 62 Serogruppen bekannt. Weitere Arten kommen ständig dazu. Die Legionella pneumophila, Serogruppe 1, ist die Gefährlichste. Diese kann bei nicht sachgemäßer Behandlung, beispielsweise durch den Einsatz falscher Antibiotika, beim Menschen bis zum Tode führen.

Als Hauptinfektionsweg gilt das Einatmen erregerhaltiger Aerosole: Wenn beim Einatmen eines bakterienhaltigen Sprühnebels oder feuchter Luft, auch Aerosol genannt, Legionellen in die Lunge gelangen, kann es zu einer Erkrankung kommen. Die Infektionsdosis ist bis heute noch nicht erforscht und hängt von mehreren Faktoren ab. Eine Infektionsgefahr besteht daher überall dort, wo Wasser versprüht wird und sich ein mit Bakterien kontaminiertes Wasser-Luft-Gemisch bilden kann.

Legionellen kommen in natürlichem Süßwasser in geringer und ungefährlicher Konzentration vor, nicht aber im Meerwasser. Sie stellen nicht nur ein Infektionsrisiko in Schwimmbädern dar, insbesondere bei Duschen, Whirlpools, Wasserattraktionen wie Fontänen, künstlichen Wasserfällen sowie Rutschen, und in Warmwassersystemen öffentlicher Gebäude (dazu zählen unter anderem Krankenhäuser, Altenheime, Hotels, Sporthallen, Kasernen etc.), sondern können auch im Haushalt bei selten benutzten Wasserleitungen zum Problem werden. Speziell im Schwimmbad siedeln sich
Legionellen bevorzugt im Schwimmbadfilter an. Verantwortlich sind hier die Verwendung ungeeigneter Filtermaterialien sowie eine unsachgemäße Rückspülung.

Legionellen treten bevorzugt auf in wasserführenden Rohren, Armaturen und Klimaanlagen und lassen sich insbesondere dann schwer bekämpfen, wenn sie sich in Biofilmen angesiedelt haben. Vor allem schwach durchströmte Leitungssysteme oder sogenannte „tote Leitungen“ gelten als Gefahrenquelle. Der dort befindliche Biofilm ermöglicht erst den Aufwuchs von Legionellen.

Beispielsweise dienen Amöben als kleine Einzeller der Legionelle als Wirt. Sie werden von der Amöbe umschlossen, können aber nicht verdaut werden. In der Amöbe können sie sich dann vermehren, bis die Wirtszelle aufplatzt und die Legionellen sich einen neuen Wirt suchen. Danach beginnt der Prozess erneut.

Ideale Wachstumsbedingungen herrschen für Legionellen bei Temperaturen zwischen 20 und 55 °C.
Das Optimum liegt bei ca. 36 bis 38 °C. Besonders günstige Bedingungen für das Legionellenwachstum bieten auch Kaltwasserstränge, die sich durch Zimmertemperaturen oder ungenügende Wärmedämmung zur Warmwasserleitung hin erwärmen oder in denen im Sommer die Temperaturen auf über 30 °C steigen. Dies sind nahezu ideale Bruttemperaturen. Dadurch, dass kaum Probenahmen im Kaltwasser in den Sommermonaten erfolgen, wägen sich viele Betreiber in
Sicherheit. Doch wie die Erfahrung lehrt, gibt es gerade hier viel Nachholbedarf zur Prävention und Sanierung.
Weitere Ursachen für die Verbreitung von Legionellen sind die Absenkung von Temperaturen aus energiewirtschaftlichen Gründen unter 60 °C, Stillstands- und Stagnationszeiten, mangelhafter Zustand der Wärmedämmung sowie die Bildung von Inkrustationen an Rohrwandungen.

Den kompletten Text können Sie sich als PDF herunterladen und ansehen.

Legionellenbekämpfung in Trinkwassersystemen und im Schwimmbad

Keine Legionellen in der Badewasseraufbereitung

Patente

Legionellenfreies Badewasser

Ozon-Filter-UV-Verfahren

H2O2-Filter-UV-Verfahren

Wasser sparen – Legionellen bekämpfen!

Der Einsatz von UV Anlagen im Badewasserbereich ist eine gute Möglichkeit, wie Legionellen aus verunreinigten Filtern inaktiviert werden und dabei noch Wasser bei der Wasseraufbereitung gespart wird. Nicht zuletzt geben die Kosten der entsprechenden Verfahren (Chlordioxid, UV) in dem jeweiligen Segment, Aufschluss über den effektiven Einsatz.

Ozon- Filter – UV- Verfahren

Durch das Ozon-Filter–UV-Verfahren (patentiert) in der Badewasseraufbereitung ist es der KWS Technische Dienstleistungen e. K. gelungen, Legionellen aus dem Badewasserkreislauf vollständig zu eliminieren. Dazu wird in neue oder bereits bestehende Ozonanlagen der Badewasseraufbereitung der Filter so dem neuen Verfahren angepasst, dass das Ozon den Filter vollständig passieren kann. Somit ist es gegeben, dass der komplette Filter mit Ozon durchspült wird und somit sich keine Bakterien oder Viren verbreiten oder ansiedeln können. Das Restozon wird erst nach dem Filter aber kurz vor der Chlorung durch eine speziell ausgelegte UV Anlage abgebaut. Der Vorteil des Verfahrens ist neben der Desinfektion des gesamten Badewasserkreislaufs, zugleich eine enorme Einsparung an Füllwasser (bedingt durch die exzellente Aufbereitungstechnik) und damit an Betriebskosten.

Weiterhin ist das Verfahren gerade beim Verschleiß (Korrosion) von Reaktionsbehältern eine kostengünstige Alternative, da der Filter gleichzeitig die Funktion des Reaktors übernimmt.
Lediglich ist mit wenig Aufwand die UV Anlage in die Rohrleitung einzusetzen. Es wurden bereits einige Anlagen mit diesem Verfahren ausgerüstet und dabei sehr gute Betriebsergebnisse ermöglicht. Weiterhin bietet die KWS Technische Dienstleistungen e. K. Finanzierungen an, die beispielsweise nur auf der Kostenersparnis durch das Verfahren beruhen.

Legionellen, Infektion und Gefahr

Seit 1976 in einem Hotel in Philadelphia, USA, 182 von 4400 Veteranen der „American Legion“ an einer schweren Lungenentzündung erkrankten, ist die sogenannte Legionellose mit ihrem Erreger Legionella pneumophila eine ernste Bedrohung geworden. Damals wurde als Infektionsherd die Klimaanlage ausgemacht.
Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem können Legionelleninfektionen zu einer Lungenentzündung mit zum Teil schwerem Verlauf bis hin zu Todesfällen führen.

Die Inkubationszeit beträgt ca. zwei bis 14 Tage. Eine andere, durch Legionellen verursachte Infektionskrankheit, ist das sogenannte Pontiac-Fieber, das mit einer Grippe vergleichbar ist. Seit 1997 sind 42 Legionellenarten mit 62 Serogruppen bekannt. Weitere Arten kommen ständig dazu. Die Legionella pneumophila, Serogruppe 1, ist die Gefährlichste. Diese kann bei nicht sachgemäßer Behandlung, beispielsweise durch den Einsatz falscher Antibiotika, beim Menschen bis zum Tode führen.

Als Hauptinfektionsweg gilt das Einatmen erregerhaltiger Aerosole: Wenn beim Einatmen eines bakterienhaltigen Sprühnebels oder feuchter Luft, auch Aerosol genannt, Legionellen in die Lunge gelangen, kann es zu einer Erkrankung kommen. Die Infektionsdosis ist bis heute noch nicht erforscht und hängt von mehreren Faktoren ab. Eine Infektionsgefahr besteht daher überall dort, wo Wasser versprüht wird und sich ein mit Bakterien kontaminiertes Wasser-Luft-Gemisch bilden kann.

Legionellen kommen in natürlichem Süßwasser in geringer und ungefährlicher Konzentration vor, nicht aber im Meerwasser. Sie stellen nicht nur ein Infektionsrisiko in Schwimmbädern dar, insbesondere bei Duschen, Whirlpools, Wasserattraktionen wie Fontänen, künstlichen Wasserfällen sowie Rutschen, und in Warmwassersystemen öffentlicher Gebäude (dazu zählen unter anderem Krankenhäuser, Altenheime, Hotels, Sporthallen, Kasernen etc.), sondern können auch im Haushalt bei selten benutzten Wasserleitungen zum Problem werden. Speziell im Schwimmbad siedeln sich
Legionellen bevorzugt im Schwimmbadfilter an. Verantwortlich sind hier die Verwendung ungeeigneter Filtermaterialien sowie eine unsachgemäße Rückspülung.

Legionellen treten bevorzugt auf in wasserführenden Rohren, Armaturen und Klimaanlagen und lassen sich insbesondere dann schwer bekämpfen, wenn sie sich in Biofilmen angesiedelt haben. Vor allem schwach durchströmte Leitungssysteme oder sogenannte „tote Leitungen“ gelten als Gefahrenquelle. Der dort befindliche Biofilm ermöglicht erst den Aufwuchs von Legionellen.

Beispielsweise dienen Amöben als kleine Einzeller der Legionelle als Wirt. Sie werden von der Amöbe umschlossen, können aber nicht verdaut werden. In der Amöbe können sie sich dann vermehren, bis die Wirtszelle aufplatzt und die Legionellen sich einen neuen Wirt suchen. Danach beginnt der Prozess erneut.

Ideale Wachstumsbedingungen herrschen für Legionellen bei Temperaturen zwischen 20 und 55 °C.
Das Optimum liegt bei ca. 36 bis 38 °C. Besonders günstige Bedingungen für das Legionellenwachstum bieten auch Kaltwasserstränge, die sich durch Zimmertemperaturen oder ungenügende Wärmedämmung zur Warmwasserleitung hin erwärmen oder in denen im Sommer die Temperaturen auf über 30 °C steigen. Dies sind nahezu ideale Bruttemperaturen. Dadurch, dass kaum Probenahmen im Kaltwasser in den Sommermonaten erfolgen, wägen sich viele Betreiber in
Sicherheit. Doch wie die Erfahrung lehrt, gibt es gerade hier viel Nachholbedarf zur Prävention und Sanierung.
Weitere Ursachen für die Verbreitung von Legionellen sind die Absenkung von Temperaturen aus energiewirtschaftlichen Gründen unter 60 °C, Stillstands- und Stagnationszeiten, mangelhafter Zustand der Wärmedämmung sowie die Bildung von Inkrustationen an Rohrwandungen.

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Legionellenbekämpfung in Trinkwassersystemen und im Schwimmbad

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